top of page
  • Magnus Kyre

Wie unattraktiv für den Arbeitsmarkt machen 11 Jahre beim gleichen Arbeitgeber? ❓❓

Letzte Woche wurde ich inspiriert durch einen LinkedIn-Beitrag. Dabei ging es sinngemäß um die Frage: "Wie schädlich ist es für den Lebenslauf, wenn ich nur 1,5 Jahre in meinem ersten Job arbeite?"


Die Reaktionen auf den Post zeigen eine klare Richtung:


💬 In der heutigen Arbeitswelt kann (und soll) man einen möglichst „bunten“ Lebenslauf haben

💬 Ausprobieren ist erlaubt und alle 1-3 Jahre seinen Arbeitgeber zu wechseln bisweilen sogar erwünscht

💬 "Länger" im gleichen Unternehmen zu arbeiten passt nicht mehr in die aktuelle Zeit und geht mit Stillstand einher


An dieser Stelle habe ich persönlich - und auch aus Sicht der Sinnorientierung - ein gewisses Störgefühl.


Denn in meinen fast genau 11 (!) Jahren beim gleichen Arbeitgeber


➡️ arbeite und leite ich weiterhin anspruchsvolle Projekte (in Teilzeit), in denen ich meine Expertise und neue Ideen einbringen kann,


➡️ bin ich intern gut vernetzt und treffe weiterhin spannende neue Kund/innen,


➡️ darf ich mich als Experte mit wunderbaren Kolleg/innen regelmäßig in neuen Themenfeldern positionieren


➡️ und entwickle mich parallel dazu mit meinem eigenen Business täglich weiter.


11 Jahre beim gleichen Arbeitgeber

Daher ist mein Eindruck: nicht die kurze oder lange Betriebszugehörigkeit sollte entscheidend sein. Vielmehr sollte es darum gehen, wie der Mensch die Zeit seiner Tätigkeit für sich, sein berufliches Umfeld und idealerweise auch für das „große Ganze“ mit Mehrwert und Stimmigkeit gestaltet.


Wie unattraktiv für den Arbeitsmarkt machen 11 Jahre beim gleichen Arbeitgeber?


Für mich ist das kein Kriterium. Oder wie seht ihr das? 👍👎




6 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Comentarios


bottom of page